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Voraussichtliche Werte 2020

Voraussichtliche sozialversicherungsrechtliche Werte

 

Voraussichtliche Werte 2020 (vorbehaltlich der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt):

 

Aufwertungszahl 2020

1,031

Höchstbeitragsgrundlage Täglich (in EUR)

179,00

Höchstbeitragsgrundlage Monatlich (in EUR)

5.370,00

Höchstbeitragsgrundlage jährlich für Sonderzahlungen (in EUR)

10.740,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich für freie DN ohne Sonderzahlungen

6.265,00

Geringfügigkeitsgrenze Monatlich (in EUR)

460,66

Grenzwert für Dienstgeberabgabe (DAG) Monatlich (in EUR)

690,99

 

 

Arbeitslosenversicherungs­beitrag bei niedrigem Einkommen: Grenzwerte in EUR:
0 Prozent Bis 1.733,00
1 Prozent über 1.733,00 bis 1.891,00
2 Prozent über 1.891,00 bis 2.049,00

Über 2.049,00 EUR ist der volle Versichertenanteil in der Höhe von 3 Prozent anzuwenden.

 

Beitragsgrundlagen für Gewerbetreibende:

 

Monatlich Jährlich
MindestBG in der PV (in EUR) 574,36 6.892,32
MindestBG in der KV (in EUR) 460,66 5.527,92

 

Versicherungsgrenzen und Beitragsgrundlagen für Neue Selbständige:

Monatlich Jährlich
Versicherungsgrenze 5.527,92
MindestBG 460,66 5.527,92

 

Die Bestimmungen des Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetzes (AMPFG) treten mit Ablauf des 31.12.2019 außer Kraft. Die Auflösungsabgabe entfällt somit ab 1.1.2020.

 

Verzugszinsen für rückständige Beiträge:

Für rückständige Beiträge werden 2020 Verzugszinsen in Höhe von 3,38 % in Rechnung gestellt.

 

Zinsersparnisse bei Dienstgeberdarlehen:

Für Lohnzahlungszeiträume ab 1.1.2020 beläuft sich der Satz auf 0,50 %.

 

Zuschlag nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz:

Der Zuschlag nach dem Insolvenz- Entgeltsicherungsgesetz (IE) sinkt per 1.1.2020 von derzeit 0,35 % auf 0,20 % (vorbehaltlich offizieller Kundmachung). Der IE ist zur Gänze vom Dienstgeber zu tragen und grundsätzlich für alle der Arbeitslosenversicherungspflicht unterliegenden Versicherten zu leisten.

 

Nachtschwerarbeits-Beitrag:

Der Nachtschwerarbeits-Beitrag (NB) wird mit 1.1.2020 von derzeit 3,40 % auf 3,80 % angehoben (vorbehaltlich offizieller Kundmachung). Der NB ist vom Dienstgeber zu leisten, wenn ein Dienstnehmer das Kriterium der Nachtarbeit (Tätigkeit zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr von mindestens sechs Stunden) erfüllt und unter erschwerenden Arbeitsbedingungen (z. B. andauernd starker Lärm, besonders belastende Hitze bzw. Kälte) an mindestens sechs Arbeitstagen im Kalendermonat tätig wird.